Morgen bricht an

Der Stein ist weggerollt, das Grab ist leer,
was tot schien, lebt — das fasst kein Kopf mehr.
In jedem Morgen, der das Dunkel bricht,
steckt diese Kraft: das unzerstörbare Licht.

Wenn deine Welt in Scherben liegt,
wenn nichts mehr trägt, was dich einst wiegte,
dann ist da noch ein alter Satz,
geschrieben tief in jeden Atem.

Surrexit! Surrexit!
Der Tod hat nicht das letzte Wort.
Kein Grab, das bleibt, kein Ende, das nicht trägt.

Surrexit!
Das Leben geht weiter, irgendwie, irgendwo.
Und in dir auch — du weißt es, dass  du weißt, was du glaubst.

Das Leben ist mal Freud und ist mal Leid,
Auferstehungskraft im gestern und im heut.
Durch jeden Rückfall, jeden Neuversuch,
durch jeden dunklen, leeren Hauch.

Durch Kinder, die dich morgens wecken früh,
durch Kaffee, Licht und diese stille Müh,
das Leben gut zu leben, Tag für Tag —
auch das ist Ostern, auch das ist der Weg,
von etwas, das größer ist als wir.

Surrexit! Surrexit!
Der Tod hat nicht das letzte Wort.
Kein Grab, das bleibt, kein Ende, das nicht trägt.

Surrexit!
Das Leben geht weiter, irgendwie, irgendwo.
Und in dir auch — du weißt es, dass  du weißt, was du glaubst.

Vielleicht glaubst du’s nicht,
vielleicht klingt’s zu groß —
aber irgendwas in dir
lässt das leere Grab nicht los.
Irgendwas hofft noch.
Irgendwas sagt: weiter.
Irgendwas in dir
ist Ostern — und wird’s bleiben.

Surrexit! Surrexit!
Der Tod hat nicht das letzte Wort.
Kein Grab, das bleibt, kein Ende, das nicht trägt.

Surrexit!
Das Leben geht weiter, irgendwie, irgendwo.
Und in dir auch — du weißt es, dass  du weißt, was du glaubst.

Surrexit… Surrexit… Das Leben geht weiter.
Surrexit… Surrexit… Du auch.

 

Song & Lyrics: Eric LeMent 2026